
Bag in Tube ist ein High-Tech-Produkt – aber eines mit einer langen Tradition. Bereits vor über 2.000 Jahren wurden Getränke in Schläuche aus Tierhaut gefüllt, die dann peu a peu abgezapft werden konnten. Weinschläuche aus Ziegenhaut waren in der Antike und im Mittelalter neben dem Fass das gängige Transportmittel für Wein.
In den 50er Jahren wurde mit dem Siegeszug der Kunststoffe auch diese traditionelle Verpackungsform wiederentdeckt. Erfinder war der Amerikaner William Scholle senior. Gedacht war das alltagstaugliche Produkt damals für die amerikanische Armee. Ende der 70er Jahre wurde die praktische Weinverpackung salonfähig und hat sich heute zu einer echten Flaschen-Alternative entwickelt. Aus Kunststoff oder Alufolie gefertigt, ist Bag in Tube lebensmittelneutral, hygienisch und reißfest. Mittlerweile werden in Deutschland und weltweit auch hochwertige Weine im Schlauch verkauft.
Zapfen ohne Luftkontakt: So funktioniert’s